Gemeinsam neues entwickeln

Fachtagung der Aktion Mensch - 10 Jahre 5. Mai

     Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

                               nimmt Unterschriften entgegen!

 

   

                                                             Quelle: Aktion Mensch

 

Der Ambulante BetreuungsDienst im Dialog.

 

Die Tagung „10 Jahre 5. Mai“ der Aktion Mensch, bei der sich in Berlin Fachleute der Behindertenhilfe aus ganz Deutschland zusammenfanden, widmete sich den Themen der Un-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung. Dieser Meilenstein behindertenpolitischer Entwicklung in der Welt reiht sich nun neben die UN-Konvention über die Rechte von Kindern, die UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Migranten und vielen weiteren Menschenrechtsbeschlüssen der Vereinten Nationen ein.

 

In einer immer globaler werdenden Welt brauchen wir eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne sich aktiv in die Gemeinschaft einbringt. Darum gilt es mehr denn je, die Bereitschaft, sich für die Gesellschaft zu engagieren und damit für ihre Gestaltung Verantwortung zu übernehmen, zu unterstützen und zu fördern.

 

Der Ambulante BetreuungsDienst wurde mit dem Auftrag gegründet, die Verselbständigungsbestrebungen von Menschen mit Behinderung gleich welcher Behinderungsart zu unterstützen und zu fördern. Die Einbeziehung nicht behinderter Menschen in unsere Arbeit ist für uns, auf dem Hintergrund einer nachhaltigen gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein wichtiger und zu fördernder Bereich bürgerschaftlichen Engagement.

 

Unsere offenen und inklusiv ausgerichteten Gruppenangebote tragen dazu bei, die Zugehörigkeit der Menschen mit Behinderung zu normalisieren, ohne dass dabei „Normalität“ vorausgesetzt wird und unsere differenzierten Leistungsangebote tragen zur individuellen Verselbständigung und damit zu einem selbstbestimmtem Leben bei.

 

Am 19.12.2008 hat der Bundesrat dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zugestimmt. Seit 01.01.2009 ist die Konvention für Deutschland bindend. Die Rahmenbestimmungen der Konvention enthalten behindertenpolitische Empfehlungen mit dem Ziel der vollen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft. Die Konvention stärkt die Rechte der Menschen mit Behinderungen und stellt eine Herausforderung für die Umsetzung künftiger behindertenpolitischer Maßnahmen für die Bundesrepublik dar. Sie gibt der Forderung nach Fortentwicklung der deutschen Behindertenhilfe, hin zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit Behinderung, neuen Auftrieb.

 

Für die Umsetzung der Konvention ist es entscheidend Themen wie Barrierefreiheit, bürgerschaftliches Engagement, Inklusion und Teilhabe für uns und unsere Arbeit zu verinnerlichen. Die Umsetzung der Rechte eines jeden Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, auf Bildung, die freie Wahl des Arbeitsplatzes und Wohnens sind für die deutsche Behindertenhilfe und die Gesellschaft im allgemeinen die Aufgaben der Zukunft.

 

Hierbei muss es unsere Intention sein die Zugehörigkeit der Menschen mit Behinderung zu normalisieren, ohne dass dabei „Normalität“ vorausgesetzt wird.

 

Die Aktion Mensch hat durch ihr Projekt „dieGesellschafter.de“ maßgeblich dazu beigetragen, dass Ratifizierungsverfahren der UN-Konvention voran zu bringen. Im Rahmen der Aktion „5. Mai“ hat die Aktion Mensch im Jahr 2008, unterstützt durch ein vielfältiges Engagement sozialer Dienste und Einrichtungen vor Ort insgesamt 36.000 Unterschriften für eine schnelle Ratifizierung gesammelt.

 

                               Doch damit ist unsere Arbeit nicht vorbei

                                                             >nein<

                                             sie fängt gerade erst an!!

Bildergalerie:

 

   

   

   

                                                             Quelle: Aktion Mensch